...innere Unruhe und doch gelassen!

...eine der im Vorfeld bereits angedacht unangenehmen Wochen zum Ende diesen Jahres hin, ist rum! Was bin ich froh...nächste Woche wird nochmal heftig - dann darf das restliche Jahr privat hoffentlich in Ruhe auströpfeln, abgesehen vom Job!

Mein Job macht mir zum Glück Spass und ist für mich ein Privileg...vor allem nachdem mir die Woche erneut von behördlicher Seite angeraten wurde, ich könne doch die EU-Rente beantragen...aha - na ja, ist auch nicht das erste Mal, aber immer wieder sehr befremdend zu hören!

 

Ich freue mich auf 2014! 2014 klingt runder und weicher als 2013...

 

Am Donnerstag wurde mir ein Leberfleck am Fuß entfernt, der eigentlich bereits im Februar entfernt wurde, aber der Meinung war, dass er nochmals nachwachsen sollte. Im September beim Hautarzt abchecken lassen, weil besser ist das.

Bei diesem Termin erfuhr ich, dass der nachgewachsene Leberfleck entfernt werden sollte, da der eigentlich bereits entfernte im Februar auffällige Zellen nachwies, aus denen irgendwann etwas bösartiges hätte werden können.

Als ich das hörte, war mir erst mal schlecht – weil, warum hatte man mir das nicht im Februar bei Abfragen des Befundes gesagt? Die wissen doch, dass ich Krebs hatte und vor allem BRCA positiv und somit ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs mitbringe.?!

Da hieß es laut histologischen Befund( den ich mir nicht schriftlich geben ließ, war ja nur ein kleiner Leberfleck), es sei alles in Ordnung. Gut, wenn alles entfernt worden wäre, wäre auch alles gut gewesen, aber so?

Vor allem als ich im Befund jetzt habe nachlesen können( die habe ich mir am Donnerstag direkt mitgeben lassen( mit dem O-Ton der Assistentin:“ Wozu ich die bräuchte, die würde ich doch eh nicht verstehen!“)), dass dieser Randbildend war und somit nicht komplett entfernt wurde. Sehr ärgerlich!

Ich hoffe drauf, dass alles gut ist – also wirklich alles gut...ich will nicht auch noch Hautkrebs irgendwann haben oder bekommen oder so was ähnliches...

 

Die Wunde im Februar hat mich sehr lange geärgert, weil ich die Nähte offensichtlich nicht vertrug und die Haut aus der Naht gerissen ist und einfach nicht heilen wollte – bis ich mir aus lauter Not nach einer Woche die Nähte selbst zog und innerhalb einer Stunde war die Wunde geschlossen und es konnte endlich in Ruhe abheilen. Bis dahin tat es einfach nur dolle weh – und ich bin alles andere als ein Weichei...

Ein weiterer Leberfleck wurde mir im Mai an der Brust entfernt – auch die Wunde heilte erst als die Nähte entfernt waren...falls es so etwas wie eine Allergie auf Nähte gibt, dann hab ich wohl eine.

Diesmal wurde anderes Nahtgut verwendet und es scheint zu heilen und nicht so eine doofe Aua – Geschichte zu werden wie die beiden ersten Male. Sehr gut...

 

Den kleinen Eingriff endlich hinter mich gebracht zu haben, war eine Riesenerleichterung( hätte ihn am liebsten gleich schon im September entfernt bekommen und nicht erst jetzt im November – ich bin eben doch ein Hasenfuß) und dank Fertigstellung eines Bildes in akustischer Begleitung von sehr viel Musik am Nachmittag, wurde dieser Donnerstag ein sehr reinigender Tag, mit fast schon medialen Zügen!

 

Zu allem Unglück im Vorfeld des ambulanten Eingriffs, war ich am Mittwochabend richtig sauer auf meinen Sohn.

Mittwochsabends ist im Internat immer Anruftag der Eltern.

Mein Sohn in den Tagen zuvor gestresst durch eine Erkältung. Nix dramatisches, einfach nur Schnupfen.

In diesem Schuljahr sind zwei neue Wohngruppenmitglieder dazugestoßen, die von ihrem Verhalten für ihn sehr unkalkulierbar laut sind und womit er generell große Schwierigkeiten im Alltag hat und zu allem Ungemach in diesem Schuljahr der Personalspiegel einfach zu niedrig ist, um allen Gruppenmitgliedern gerecht zu werden.

Auf der einen Seite möchte mein Sohn sich gerne in der Gruppe behaupten und als alter Hase allen Neuen zeigen wie es funktioniert und seine Autonomie behaupten. Auf der anderen Seite kommt er an seine Grenzen, weil er den neuen Rahmen nur schwer aushält und sich auf Grund dessen wohl wieder häufiger aus dem Gruppengeschehen zurückziehen muss in sein Zimmer( was mir für ihn gar nicht gefällt) um den Internatsalltag für sich zu behaupten, der für ihn sehr anstrengend ist.

 

Aus lauter Stress bedingt durch die Erkältung und einem vorangegangenen Gruppengeschehen am Dienstag, hat er dann wohl seinen Stressabbauer Nummer 1, seinen CD-Spieler in seinem Zimmer absichtlich am Kabel gezogen und somit hat es: KRAAAAHBUMMMMM – gemacht! Cd-Spieler zerstört, kaputt, laut wiederholten Aussagen seines Erziehers aus Stressgründen.

Justin würde derzeit des Häufigeren auffallen, weil er derart gestresst ist und dann zu übermäßigem Unfug neigen( nix neues für mich – wenn es ihm zuviel wird, reagierte er schon als kleines Kind sehr überzogen und wurde erst wieder ruhig, wenn er aus für ihn schwierigen Situationen sich zurückziehen konnte oder wir gingen, ganz gleich wo wir auch gerade waren).

 

Zu seinem Verhalten und der Situation generell viel mir aus mehreren Gründen nicht mehr viel ein.

 

Vor allem mochte ich auch nicht mehr groß mit meinem Sohn telefonieren, ließ ihn meine Enttäuschung über sein Verhalten wissen und beendete das Telefonat recht bald, weil mir echt die Worte über seine absichtliche Zerstörungswut fehlten und hatte dann im Anschluss auch noch ein schlechtes Gewissen darüber, dass ich nicht mit meinem Sohn telefonieren wollte. Blöde Pattsituation!

Zum Glück hat mir Karlsson seine Sicht von Seiten eines Herrn gezeigt auf das Verhalten meines Sohnes, dann war ihm auch wieder verziehen.

Die Strafe hat mein Sohn sich so oder so selbst zugefügt – für´s erste hat er im Internat keinen CD-Spieler – und das ist für ihn wirklich schlimm...

 

Montag steht im Internat große Förderplan Besprechung an und die Weichen werden für die Zeit nach Internatsende gestellt.

Ich weiß was ich will, ich weiß was der Klassenlehrer meines Sohnes möchte. Montag brauche ich alle Kraft für mich und meinen Sohn einzustehen!

 

Donnerstag folgt Nachsorge Brust Sono beidseits in meinem BZ in Ffm.

Auch so ein Termin, den ich bereits gerne erfolgreich hinter mich gebracht hätte...puuhhh! Umso größer die Erleichterung, wenn alles OK ist!!!!!!

Auf das alles gut sein wird...

 

Schenk mir Nerven, Kraft und Hirn...

 

Die Rechnung für die Hochtontherapie ist die Woche gekommen...öhm ja, ich wusste ja im Vorfeld wie hoch sie ausfallen wird...geholfen hat die Therapie, von daher ist die Rechnung jeden Cent Wert gewesen...immer noch öhm ja – sehr hoch...ich hoffe, die KK übernimmt die Kosten – ist ja eine IGEL-Leistung!

 

Immer noch öhmmmm ja – alles nur Geld, alles wird gut...ich möchte soooo gerne verreisen! Einfach weg - vor allem, nachdem meine Mutter mich wissen ließ, dass ich vermisst werde - Stille im Herzen und Verstand - ich mach andere unglücklich - egal wie ich es mache!

 

Fazit dieser Woche:

 

...bekomme bestmöglich NIE ein behindertes Kind in unserem Behördensystem

...bekomme NIE eine schwerwiegende Krankheit

...sei dabei NIE Singlemama

...und sei dabei NIE auch noch beruftstätig!

 

Verschiebe nichts auf Irgendwann wenn es nur Irgend geht, mach einfach alles zum Besten und schöpfe alles Gute aus, so Irgend möglich...

 

Euch einen schönen novembrigen Sonntag

Euer Frollein Wunderfein

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