Ffm Race for the Cure 2015

Ganz ehrlich? Eigentlich hab ich den Race schwänzen wollen, weil wir eine anstrengende Woche hinter uns und eine anstrengende Woche vor uns liegen haben. Aber zum Glück hab ich mich gestern dazu bereit erklärt, Doris ihre Mama zum Race mitzunehmen, weil sie selbst auf Grund ihres Verkaufsstandes schon sehr früh in Frankfurt sein musste.


Und es war wie immer schön! Emotional aufwühlend, manchmal verpeilt, weil ich stellenweise ziemlich schusselig in Bezug Kontakten bin. Vielen Frauen begegnet, die man manchmal einfach viel zu selten im Alltag trifft und genau darum ist es immer wieder schön, jeder einzelnen von ihnen zu begegnen.

Im Herzen hab ich ganz viele Frauen mit mir auf unserem Lauf getragen. Martina, die so gerne dabei sein wollte, aber sich ihren Mittelfuß gebrochen hat; die Bloggerinnen Jana und Viola, die grad wieder neues Schlimmes durchmachen; Isabelle, die einfach ein wenig kränkelt und so mancher Freundin, der es gerade alles andere als gut geht. Und mittlerweile sind es so unfaßbar viele Frauen, die ich kannte und dieses Jahr nicht mit uns und für sich laufen konnten, da sie verstorben sind. Der Verlust jeder einzelnen und jeder beschriftete Zettel "In Gedenken für..." den ich mit den Blicken auf dem Race erfassen konnte - stehen für zu viele Lebensgeschichten mit dem Krebs...

 

Und so schwankt das emotionale Karussell zwischen großer Freude und immer wieder einem stillen Innehalten, ja, eben weil...

Ich hab mich dolle über neue Kontakte oder erstmalige Begegnungen gefreut. Petra, die mein eBook gelesen hat; die Bloggerin Silvia konnte ich kurz umarmen, mit Christine und ihren Freunden (darunter Heike und ihr Sohn, die Familie von Harald – Justins Lieblingsfotografen, der nächstes Jahr auf jeden Fall mitlaufen möchte) sind wir gemeinsam ein Stück gelaufen; die bildhübsche Bloggerin Chanel schloß sich uns ein Stück des Weges an; die Rosa Kriegerinnen um nur einige von ihnen zu nennen...


Am Mainufer bin ich von einem äußerst attraktiven Mann (verheiratet) angesprochen worden, der mitbekommen hat, dass ich blogge. Nein, nicht so wie ihr nun denkt! ;) Er hat mir ein vielversprechendes Projekt vorgestellt, welches von einer Betroffenen basierend auf ihren Erfahrungen im Jahr 2011, initiiert wurde. Iris liest übrigens still bei mir auf dem Blog mit und ich konnte ihr ´ne Umarmung schenken :).

Jedenfalls mit all ihren damaligen Erfahrungen im Internet udm, hat sich ein Team von Betroffenen und Experten zusammengsetzt und ein"Social Medical Network" in Deutschland entwickelt. Start in diesen Tagen. Jedenfalls möchte limipi.com dabei helfen, Informationen und Wissen gebündelt weiterzugeben und betroffene Frauen und Angehörige gezielt zu vernetzen. Ab sofort auch auf meiner Schnupperseite zu finden.

Klingt auf jeden Fall vielversprechend. Ob wir Blogger dort auch vernetzt werden? Würde mich freuen. Ich schau auf jeden Fall rein und freu mich drüber, dass sich derzeit deutlich neues auftut zum Thema vernetzen. Dafür pläydiere ich ja auch nur zu gerne...


Machts gut ihr Lieben

Fühlt euch umarmt

Euer Frollein Wunderfein (soviel zum Thema kürzertreten)

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