Die Initiative Rosi sucht 40.000 echte Männer für starke Frauen: Wie jeder zum „echten Mann“ werden kann.

Jurassica-Parka KICK_OFF
Jurassica-Parka KICK_OFF

Roswitha (Rosi) war eine Mutter, Ehefrau, Kollegin, Freundin, Ratgeberin. Als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfuhr, änderte sich ihr Leben radikal. Die Therapie nahm viel Zeit und Kraft in Anspruch. Im alltäglichen Leben war Rosi eine aktive Frau und das Rückgrat ihrer Familie. Dann wurde sie zur Patientin und hinterließ eine Lücke.

 

Die Initiative Rosi wurde von Tina Müller und Professor Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Frauenklinik der Charité, in Erinnerung an ihre verstorbene Mutter Roswitha gegründet. Die kalten, abweisenden Räume hat Tina Müller bei den gemeinsamen Besuchen mit ihrer Mutter unzählige Male selbst erlebt. Aus diesem Grund hat sie ein Raumkonzept entwickelt, das die Behandlung ein wenig erträglicher machen soll. Einem Großteil der Patientinnen wird somit die Möglichkeit gegeben, ihre Lebenszeit sinnvoll zu gestalten statt nur abzusitzen. Zu diesem Zweck steht ein vielfältiges, interaktives und interkulturelles Angebot zur Verfügung, das beispielsweise Sprachkurse, Gastvorträge und Themenvormittage, aber auch Unterhaltungsmedien oder kostenlose Kosmetik- und Ernährungsberatung beinhalten soll. Auch letzte Zeit mit Angehörigen zu verbringen, gehört dazu. Deshalb soll eine warme und geborgene Umgebung den Frauen ermöglichen, sich abzulenken, zu erholen und soweit es möglich ist, sich wohlzufühlen. Ein integriertes Duftkonzept, soll die Patientinnen vergessen lassen, dass sie sich abermals im Krankenhaus befinden. Die Wärme des Raums soll ihnen helfen, ihren Lebensmut und ihre Positivität zu bewahren – und daraus Kraft zu schöpfen. Erkrankte Frauen sollen sich so nicht nur als Patientinnen fühlen, sondern auch als Menschen. Dies ist bereits durch einfach zu realisierende Maßnahmen wie der Umgestaltung der Therapieräume möglich. Die Kosten für das innovative Raumkonzept belaufen sich auf 400.000 Euro. Leider ist die Umgebungsgestaltung nicht direkt Teil der medizinischen Versorgung, weshalb nur begrenzt finanzielle Mittel der Charité eingesetzt werden können.

Aus diesem Grund sucht die Initiative Rosi 40.000 echte Männer, die jeweils 10 Euro für Rosi geben und das Projekt gemeinsam realisieren. Zugunsten der Berliner Charité startete die Initiative Rosi deshalb eine Crowdfunding-Aktion unter dem Motto „Wir suchen 40.000 echte Männer“. Fünf Wochen lang, bis zum 6. Mai 2019, können Unterstützer unter www.startnext.com/rosi für krebskranke Frauen spenden. Für die Aktion wird bewusst mit männlichen Klischees gespielt, um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Anliegen zu erzeugen. Die Debatte über Stereotype nutzt Rosi für sich: Das Männlichste an Dir sind weder Muskeln, Bart, noch raue Stimme – sondern zu helfen und Rosi zu unterstützen. Das kann jeder Mann und natürlich jede Frau. Die Crowdfunding-Kampagne wird von zahlreichen Prominenten unterstützt, wie zum Beispiel Herbert Grönemeyer, Roberto Blanco, den Füchsen Berlin und Hertha BSC Trainer Pál Dárdai, die selbst humorvoll über ihren Stereotypen stehen und in diesem Video mit einem Augenzwinkern für Unterstützung werben. Jede UnterstützerIn bekommt bei Erfolg der Kampagne das offizielle Rosi-Abziehtattoo und kann so seine bzw. ihre symbolisch untermauern. Die Kampagne läuft noch 2 Woche und kann jede Unterstützung brauchen! Mitmachen ist ganz einfach: Klickt auf www.startnext.com/rosi und spendet 10 Euro oder mehr. Der Prozess funktioniert wie beim Online-Shopping.

 

Folgt Rosi auf sozialen Medien Instagram und Facebook und nehmt an unserer Rosi-Challenge Teil. Wer spendet, macht ein Bild von sich, den 10 Euro und einem Papier mit der Aufschrift #fuerrosi und nominiert weitere Freunde zum Mitmachen.

 

Die Initiative Rosi freut sich über jede Unterstützung; sei es ein Zehner oder Teilen des Beitrags in euren Netzwerken!



Wir alle sind Rosi! Wir alle kennen eine Rosi...

Wer meine Geschichte gelesen hat, insbesondere das Kapitel "Verstrahlt" und während seiner Behandlungen ähnliches erlebt hat, weiß leider nur zu gut aus eigener Erfahrung, wie deprimierend manches Warte- Behandlungs- und Therapiezimmer, auf schwerstkranke Menschen und ihre Begleitungen wirken kann. Zimmer, in denen viele, viele Stunden verbracht werden. Von daher unterstütze ich dieses Projekt nur zu gerne und wünsche mir, dass noch viele weitere Projekte dieser Art folgen werden. Als ganzer Kerl ist mein Sohn dem Aufruf gefolgt und hat selbstverständlich ebenfalls gespendet!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0