Miriam Wessels. Beweglichkeit erhalten: Eine Studie gibt Hoffnung für Frauen nach Brustkrebs-OP

Wenn eine Frau die Diagnose Brustkrebs erhält, beginnt eine Zeit voller Herausforderungen. Die Operation, möglicherweise Chemotherapie und Strahlentherapie – all das hinterlässt Spuren, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Eine dieser Nachwirkungen, über die oft zu wenig gesprochen wird, ist die eingeschränkte Beweglichkeit des Arms auf der operierten Seite.

Viele betroffene Frauen kennen das: Nach der Operation fühlt sich der Arm steif an, das Heben fällt schwer, alltägliche Bewegungen werden zur Anstrengung. Manchmal zieht sich dieses Problem über Monate oder sogar Jahre hin. Doch was, wenn es aktive und selbstwirksame Wege gäbe, diese Beweglichkeit zurückzugewinnen?

Eine Studie, die Frauen in den Mittelpunkt stellt

Genau hier setzt die MOYOCU-Studie an, die von der erfahrenen Bewegungstherapeutin und Yoga-Pionierin Miriam Wessels durchgeführt wird. Mit über 25 Jahren Erfahrung in körperorientierter Therapie und als Gründerin innovativer Bewegungskonzepte wie FASZIO® - das dynamische Faszientraining, hat Miriam eine klare Vision: Sie möchte herausfinden, ob Yogaübungen oder moderne Cupping-Anwendungen die Armbeweglichkeit nach einer Brust-OP tatsächlich verbessern können.

Die Studie wird in Zusammenarbeit mit vier renommierten Hamburger Kliniken durchgeführt:

  • dem Universitätskrankenhaus Eppendorf
  • dem Jerusalem Krankenhaus
  • der Asklepios Klinik Barmbek
  • und der Helios Mariahilf Klinik

Es ist eine sogenannte Machbarkeitsstudie, die erste wichtige Erkenntnisse liefern soll, ob diese Methoden langfristig in die Nachsorge integriert werden können.


Warum ist diese Forschung so wichtig?

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland tausende Frauen an Brustkrebs. Die medizinische Versorgung ist exzellent – doch die Zeit nach der akuten Behandlung bleibt oft eine Herausforderung. Die Nebenwirkungen beschäftigen viele Betroffene noch lange nach der eigentlichen Erkrankung. Besonders die Bewegungseinschränkung im Arm kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Bisher gibt es erstaunlich wenig wissenschaftlich fundierte Daten darüber, welche Selbsthilfe-Methoden wirklich helfen können. Genau diese Lücke möchte die MOYOCU-Studie schließen. Es geht darum, Frauen Interventionen an die Hand zu geben, mit denen sie selbst aktiv werden können – in ihrem eigenen Tempo, in ihrer vertrauten Umgebung.

Wie läuft die Teilnahme konkret ab?

Die Studie ist so konzipiert, dass sie sich gut in den Alltag integrieren lässt. Sie dauert für jede Teilnehmerin etwa fünf Wochen und umfasst drei Messtermine in der FYTT location von Miriam Wessels in Hamburg.

Beim ersten Termin, noch vor der Operation, werden die Ausgangswerte gemessen: Armbeweglichkeit, Gewebefestigkeit und einige Fragebögen zur aktuellen Situation. Das Besondere: Alles wird über eine datenschutzkonforme Web-Anwendung erfasst – modern, sicher und unkompliziert.

Dann entscheidet das Zufallsprinzip, in welche der drei Gruppen eine Teilnehmerin kommt: Yoga, Cupping (moderne Form des Schröpfens) oder Kontrollgruppe. Die Frauen in den beiden Anwendungsgruppen erhalten ausführliche Videoanleitungen und können sich in Ruhe damit vertraut machen. Alle Fragen werden beantwortet, bevor es losgeht.

Nach der Operation folgt der zweite Termin mit erneuten Messungen. Danach beginnt die aktive Phase: Drei Wochen lang führen die Teilnehmerinnen an fünf Tagen pro Woche ihre Übungen durch – sei es Yoga oder Cupping. Jede Einheit dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Die Kontrollgruppe macht in dieser Zeit keine zusätzlichen Anwendungen, kann aber nach Studienende kostenlos an einem der Programme teilnehmen.

Der dritte und letzte Termin nach Abschluss der Selbstanwendung zeigt dann, was sich verändert hat.

Was macht Yoga und Cupping so interessant?

Beide Methoden setzen an der Fasziengesundheit an – jenem Bindegewebe, das unseren gesamten Körper durchzieht und maßgeblich für Beweglichkeit und Wohlbefinden verantwortlich ist. Miriam Wessels ist eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet und hat zahlreiche Bücher über die Verbindung zwischen faszialer Gesundheit und körperlicher wie psychischer Resilienz geschrieben.

Yoga bietet sanfte, fließende Bewegungen, die den Arm und die Schulter mobilisieren, ohne ihn zu überfordern. Die Übungen sind speziell auf die Situation nach einer Brust-OP abgestimmt.

Cupping, die moderne Form des Schröpfens, regt die Durchblutung an und kann helfen, Verklebungen im Gewebe zu lösen. Die Anwendung mit speziellen Silikonschröpfköpfen ist sanft und kann von den Frauen selbst zu Hause durchgeführt werden.

Was bringt mir die Teilnahme persönlich?

Diese Frage ist berechtigt und ehrlich zu beantworten: Da es sich um eine erste Machbarkeitsstudie handelt, kann noch niemand garantieren, dass die Methoden bei jeder Teilnehmerin wirken. Doch die Chancen stehen gut, dass die Armbeweglichkeit sich verbessert – und das auf natürliche, sanfte Weise.

Selbst wenn eine Frau in die Kontrollgruppe kommt, profitiert sie: Sie wird engmaschig betreut, ihre Situation wird dokumentiert, und nach der Studie kann sie kostenlos an einem der Programme teilnehmen.

Darüber hinaus trägt jede Teilnehmerin dazu bei, dass künftig mehr Frauen von wissenschaftlich fundierten Methoden profitieren können. Das ist ein Geschenk an die Gemeinschaft aller Betroffenen.

Ist die Teilnahme sicher?

Absolute Sicherheit steht an erster Stelle. Die Studie wurde der zuständigen Ethikkommission (Ärztekammer Hamburg) vorgelegt, die keine Einwände erhoben hat. Miriam Wessels und ihr Team arbeiten DSGVO-konform, alle Daten werden auf sicheren Servern gespeichert.

Die möglichen Risiken sind minimal: Bei der Cupping-Anwendung können vorübergehend leichte Hautrötungen oder kleine punktförmige Verfärbungen auftreten – das ist normal und zeigt, dass die Behandlung wirkt. Diese klingen in der Regel schnell wieder ab. Blaue Flecken oder Blutergüsse entstehen normalerweise nicht.

Während der gesamten Studiendauer stehen sowohl Miriam Wessels als auch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte als Ansprechpartner zur Verfügung. Und ganz wichtig: Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden, ohne dass dadurch Nachteile entstehen.

Wer kann teilnehmen?

Die Studie richtet sich an Frauen, die wegen Brustkrebs operiert werden und bereit sind, 3x zur Messung in die FYTT location zu kommen. Insgesamt werden 45 Teilnehmerinnen gesucht.

Wer Interesse hat, kann sich direkt bei Miriam Wessels melden – telefonisch unter 0177-5149363 oder per E-Mail an [email protected]. Auch eine Online-Terminbuchung über Doctolib ist möglich.

Die Termine finden in der FYTT location in der Borsteler Chaussee 102 in Hamburg statt. Wichtig zu wissen: Die Fahrtkosten werden nicht erstattet, und es kann leider kein Verdienstausfall gezahlt werden. Dennoch ist die Teilnahme an allen Programmen für die Studienteilnehmerinnen kostenlos.

Ein Schritt in Richtung Selbstbestimmung

Was diese Studie so wertvoll macht, ist ihr Ansatz: Es geht nicht um passive Behandlung, sondern um Selbstermächtigung. Frauen lernen Methoden, die sie eigenständig anwenden können – zu Hause, in ihrem Rhythmus, mit ihrem Körpergefühl.

Nach einer Krebserkrankung fühlen sich viele Frauen fremdbestimmt. Die Krankheit, die Behandlungen, die Nachwirkungen – all das geschieht mit ihnen. Die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und den eigenen Heilungsprozess positiv zu beeinflussen, kann unglaublich stärkend auf allen Ebenen sein.

Für eine bessere Zukunft aller Betroffenen

Studien wie diese brauchen Mut – den Mut der Forschenden, neue Wege zu gehen, und den Mut der Teilnehmerinnen, sich auf etwas Neues einzulassen. Jede Frau, die an der MOYOCU-Studie teilnimmt, leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Forschung.

Die Ergebnisse könnten den Weg ebnen für größere Studien und letztendlich dazu führen, dass Yoga und Cupping als fester Bestandteil der Nachsorge etabliert werden. Stellen Sie sich vor: In einigen Jahren könnten diese Methoden standardmäßig allen Frauen nach einer Brust-OP angeboten werden – weil Pionierinnen wie Sie heute den Mut hatten teilzunehmen.

Der richtige Zeitpunkt

Wenn Sie gerade selbst vor einer Brustkrebs-Operation stehen oder jemanden kennen, der betroffen ist: Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über eine Teilnahme nachzudenken. Die Studie bietet professionelle Begleitung, wissenschaftlich fundierte Methoden und die Chance, den eigenen Heilungsweg aktiv mitzugestalten.

Miriam Wessels freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail. Stellen Sie Ihre Fragen, lassen Sie sich beraten, finden Sie heraus, ob die Studie zu Ihrer Situation passt. Es gibt keine dummen Fragen – nur den Wunsch, den besten Weg für sich selbst zu finden.

Die MOYOCU-Studie ist mehr als nur eine wissenschaftliche Untersuchung. Sie ist ein Zeichen der Hoffnung, ein Angebot der Unterstützung und eine Einladung, gemeinsam neue Wege in der Nachsorge zu beschreiten. Wege, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren können und Frauen dabei helfen, nach einer schweren Zeit wieder in ihre volle Beweglichkeit und Kraft zu kommen.

Kontakt zur Studienleitung:

  • Miriam Wessels Telefon: 0177-5149363
  • E-Mail: [email protected]
  • FYTT location: Borsteler Chaussee 102, 22453 Hamburg

Über Miriam Wessels

Miriam Wessels ist Bewegungstherapeutin, Unternehmerin und Autorin mit über 25 Jahren Erfahrung in körperorientierter Therapie und ganzheitlicher Gesundheitsförderung. Als Gründerin innovativer Bewegungskonzepte wie FASZIO®, den dynamischen Faszientraining hat sie sich international als Expertin für Faszientherapie und therapeutische Bewegung etabliert. Die Heilpraktikerin und zertifizierte Gestalttherapeutin leitet Ausbildungsprogramme in fünf europäischen Ländern und gibt ihr Wissen in zahlreichen Fachbüchern weiter, darunter "Der Faszien-Code" (RIVA Verlag, 2024) und "Cupping" (GU Verlag, 2018) und diversen Yoga-Büchern. In ihrer Bewegungs- und Therapiepraxis, der FYTT location in Hamburg verbindet sie Faszientraining, Yoga und moderne Therapieansätze zu einzigartigen Behandlungskonzepten. Mit ihrer aktuellen MOYOCU-Forschungsstudie widmet sie sich der Verbesserung der Nachsorge für Brustkrebspatientinnen und bringt damit ihre therapeutische Expertise und wissenschaftliche Neugier zusammen.

 

Weitere Kontaktmöglichkeiten zu Miriam: 

 

Miriam Wessels auf Instagram
IG FYTT location via Instagram
Facebook Wessels Miriam
LinkedIn Miriam Wessels

Miriams Websites:

www.MiriamWessels.de
www.FYTT-location.de
www.FASZIO.de


Du möchtest dich mit uns Vernetzen?! Du findest uns:

                    

LinkedIn

Facebook 

INSTAGRAM